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	<title>Dienstalk &#187; Religion</title>
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	<description>Zum Nachlesen der Veranstaltungen</description>
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		<title>Gefahr Islam?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 13:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus.hatzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[DiensTalk 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[(DiensTalk vom 13. April 2010) Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung gegen den Bau von Minaretten ausgesprochen. In Graz wird die Errichtung einer Moschee geplant. Vor diesem Hintergrund lud LGF Mag. Bernhard Rinner zu einer DiensTalk-Diskussion auf den Grazer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(DiensTalk vom 13. April 2010)</strong></p>
<p>Die Schweizer haben sich in einer Volksabstimmung gegen den Bau von Minaretten ausgesprochen. In Graz wird die Errichtung einer Moschee geplant. Vor diesem Hintergrund lud LGF Mag. Bernhard Rinner zu einer DiensTalk-Diskussion auf den Grazer Karmeliterplatz, die sich mit der „Gefahr Islam?“ auseinandersetzte. Podiumsgäste waren Mag. Christopher Drexler, Klubobmann der Steirischen Volkspartei, Mag. Josef Klamminger, Sicherheitsdirektor der Steiermark, Doron Rabinovici, Schriftsteller, Essayist und Historiker, und der Muslim Dipl.-Ing. Mohammed El-Heliebi.</p>
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<p>„Worin besteht die Gefahr des Islam, im Politischen, im Religiösen?“, wandte sich Rinner einleitend an die Podiumsgäste. Moderatorin Dr. Gisela Hopfmüller präzisierte zunächst, dass 6,2% der österreichischen Bevölkerung Muslime seien. „Der Islam ist in Europa die zweitstärkste Religion.“ Allerdings verstellten „ungeheuer viele Vorurteile den Blick auf die interrreligiöse Auseinandersetzung“, wandte Rabinovici ein. „Die Diskussion über Minarette ist doch nicht wirklich etwas, das uns Angst machen sollte. Im Vordergrund steht aus meiner Sicht ein Spiel mit Ressentiments.“ Bezug nehmend auf eine Umfrage, der zu Folge 54% der Österreicher „Angst“ vor dem Islam hätten, relativierte Drexler insofern, dass man eher von „Unbehagen“ als von „Angst“ sprechen sollte. Eine Warnung vor religiösen Eiferern sei allerdings angebracht. „Toleranz gegen Intoleranz soll es nicht geben.“</p>
<p>Als Nichtmuslim falle der Durchblick zwischen den verschiedenen Gruppen sehr schwierig aus, gab Klamminger die Erfahrungen der Polizei wider. „Der Muslim nebenan will so wie wir in Frieden leben. Die Polizei schützt ihn gegen extreme Gruppen. Was ich mir wünsche: ein klares Bekenntnis zur Trennung zwischen Kirche und Staat.“ Religionsfreiheit dürfe nur dort eingeschränkt werden, wo sie öffentliche Ordnung und Sicherheit beschränke. „In der Gesellschaft gibt es auch das Recht der Minderheit“, bereitete Rabinovici die politische Situation in anderen Ländern „weit mehr Kopfzerbrechen“.</p>
<p>Für Angst vor radikalen Menschen habe er Verständnis, konnte El-Heliebi allerdings keinerlei Feindstimmung gegen seine Glaubensgemeinschaft konstatieren. „Wer ist ein Moslem? Wir akzeptieren den Propheten Mohammed, wir akzeptieren den Propheten Jesus; wir akzeptieren, was alle anderen Religionen akzeptieren. Im Übrigen seien die Minarette so wie auch der Glockenturm keine Erfindung des Islam. „Vor 1.500 Jahren war alles noch sehr einfach“, worauf Drexler konterte „Das Problem sind die Menschen, die heute noch in dieser Zeit leben.“</p>
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		<title>There´s probably no God?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 09:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klaus.hatzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[MZS Dialoge]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Modell Zukunft Steiermark Diskussion zum Thema Glauben am 17. Dezember 2009 im Grazer Kunsthaus. Im Rahmen des Modell Zukunft Steiermark lud Landeshauptmann Stv. Hermann Schützenhöfer ins Grazer Kunsthaus – mehr als 500 Interessierte forderten die Organisatoren &#8211; zu einer Diskussion,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Modell Zukunft Steiermark Diskussion zum Thema Glauben am 17. Dezember 2009 im Grazer Kunsthaus.</strong></p>
<p>Im Rahmen des Modell Zukunft Steiermark lud Landeshauptmann Stv. Hermann Schützenhöfer ins Grazer Kunsthaus – mehr als 500 Interessierte forderten die Organisatoren &#8211; zu einer Diskussion, in der die Existenz Gottes hinterfragt wurde. Das Streitgespräch führten der Philosoph Univ.-Prof. Dr. Rudolf Burger, Dr. Franz Lackner, Weihbischof der Diözese Graz-Seckau, und der Quantenphysiker Univ.-Prof. Dr. DDr. h. c. Anton Zeilinger.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OJJKkE0n5o8&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/OJJKkE0n5o8&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Einleitend bekannte sich LH-Vize Hermann Schützenhöfer als Katholik. „Wir diskutieren über den Glauben, weil wir uns das Leben nicht so einfach machen wollen wie es manche tun.“</p>
<p>In Österreich gibt es fünf ein halb Millionen Katholiken und 1,2 Millionen Konfessionslose. Zeilinger, der sich als „gläubiger Naturwissenschafter“ bezeichnete, hielt einen Religionskonflikt für überflüssig. „Wir werden nie erklären können, woher die Naturgesetze kommen. Ob sie auf einen Gott zurück zu führen sind, muss jeder subjektiv für sich entscheiden. Was für einen wahr erscheint, muss nicht für einen anderen wahr erscheinen.“</p>
<p>Burger wies darauf hin, dass sich vor 25, 30 Jahren alle großen Bewegungen „überraschender Weise“ säkulär gestaltet hätten. „Ein konfliktfreies Nebeneinander ist heute mehr oder weniger möglich.“ Es gäbe zwei Konzepte: „Den Gott der Philosophen, den Schöpfer der Welt, und den Gott, der in die Naturgesetze eingreift.“ In religiösen Ansichten herrsche eine gewisse Unaufrichtigkeit. „Man will die Dinge nicht beim wahren Namen ansprechen.“</p>
<p>Die Evolution könne durchaus ein Werkzeug Gottes sein, sei andererseits nicht unbedingt ein Gottesbeweis, gab sich Zeilinger skeptisch. „Man hatte einst die Lückenbüßergötter erfunden, die wurden aber zurück gedrängt.“</p>
<p>Als Theologe mahnte Lackner: „Verstehen wir das, was in der Offenbarung gesagt wurde, nicht zu schnell.“</p>
<p>Die Veranstaltung war ein großartiger Erfolg und eine krönende Schlussveranstaltung eines Jahres, in dem sowohl das „Modell“ der steirischen Volkspartei als auch der Dienstalk zu Höchstform aufgelaufen waren und die Partei wieder zu alten Qualitäten gefunden hat: Diskussion ist nicht nur erlaubt, sie ist notwendig, wenn man die Steiermark gestalten will.</p>
<p>Zahlreiche Reaktionen erreichten Landesgeschäftsführer Bernhard Rinner noch heute Vormittag, Dutzende Briefe, Mails und Anrufe brachten zum Ausdruck: das Team von Hermann Schützenhöfer für die programmatische und inhaltliche Arbeit ist am richtigen Weg und ist in hausinterne Konkurrenz mit den Glanzeiten des „Modell Steiermark“ getreten.</p>
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